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CD-BESPRECHUNG / CD-REVIEW

 

 

 

 

 

Frank Sinatra - Nothing But The Best (FSE/Warner Music)

Frank Sinatra - Sinatra At The Movies (Capitol Records/EMI)

Frank Sinatra - Nothing But The Best (FSE/Warner Music)

Frank Sinatra - Sinatra At The Movies (Capitol Records/EMI)

 

Kaum eine Woche, in der nicht irgendwo ein neues Frank Sinatra-Album erscheint. Zeit, sich mal zwei der Neuveröffentlichungen vorzunehmen.

 

„Nothing But The Best“, die erste Veröffentlichung auf dem Neuformierten Label des Hauseigenen Sinatra-Imperiums, FSE (Frank Sinatra Enterprises – ein Joint Venture zwischen Warner und der Familie Sinatra, und dem damit verbundenen Nachlass von Frank Sinatra), liefert ganz genau das, was es verspricht.

 

Pünktlich zum 10. Todestag von “Ol’ Blue Eyes” macht eine Veröffentlichung wie diese wieder Sinn, sollte doch eine Eröffnungs-CD des Sinatraschen Nachlasses eben genau damit beginnen, womit sich selbiger einst formierte, worauf er sich aufbaut. ”Come Fly With me“, “Summer Wind“, “My Way“... alles wie gehabt. Alles, wo es sein sollte. Wer sich bisher noch nicht mit der Musik des Crooners Sinatra anfreunden konnte, hat hier eine sehr repräsentative Gelegenheit.

 

Das trifft auch auf “Sinatra At The Movies” zu, dass dieser Tage bei Capitol/EMI veröffentlicht wird. Natürlich ist sofort klar, was die Ausrichtung ist. Jetzt also Sinatra mit Songs aus seinen Filmen.

 

Letztlich ist es dabei egal, wo und wann Ol’ Blue Eyes was gesungen hat. Hört man sich die Magie seiner Stimme und des Songmaterials wie “I Could Write A Book“ oder “From Here To Eternity“ an, ist alle Kritik schnell verstummt. Obwohl gerade Sinatra sich immer und immer wieder den Vorwurf anhören musste, er sei kein wirklicher Sänger mit einer klassischen, voluminösen Sängerstimme. Deshalb wird er wohl auch für die kommenden Generationen der Crooner, der schmalzige Schnulzensänger, bleiben. Heute wird, besonders in Zusammenhang mit Sinatra, das Wort ja sowieso als liebevolle Zuneigungsbekennung zu Sinatra verwendet. Recht so.

 

Die 20 Stücke auf  “Sinatra At The Movies“ mögen sich vielleicht auf Musik aus Sinatras Auftritten als Schauspieler beziehen. Musikalisch blieb sich Sinatra, Film hin und her, dabei treu. Weitere Anspieltips: “Chicago“, “To Love And Be Loved“ oder “Young At Heart“.

 

Zurück zum Anfang. Immer wieder ein Erlebnis, und mein persönlicher Favorit der beiden Kompilationen: ”It Was A Very Good Year“ vom ”Nothing But The Best“-Album. Eines der wohl emotionalsten Sinatra-Songs überhaupt. Es ist wie es ist: Frank Sinatra bleibt unvergessen – und unerreicht!

 

© Michael Arens

 

 

 

 

 

 

 

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