MICHAEL ARENS' SOUL TRAIN

 

 

 

 

 

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MICHAEL ARENS' SOUL TRAIN - Your monthly Mag for Soul, Funk, RnB, Smooth Jazz & Urban Grooves

 

PORTRAIT

 

 

 

 

Webster Lewis - Portrait / Expansion Records-Reissues

Webster Lewis And The Post-Pop Space-Rock Be-Bop Gospeltabernacle Orchestra And Chorus - On The Town (Reissue) (Original: Epic/1976) (Expansion Records/Rough Trade - Reissue)Webster Lewis - Touch My love (Original: Epic/1978)Webster Lewis - 8 For The 80’s (Original: Epic/1979)Webster Lewis - Let Me Be The One (Original: Epic/1981)

 

 

 

Webster Lewis And The Post-Pop Space-Rock Be-Bop Gospeltabernacle Orchestra And Chorus - On The Town (Reissue) (Original: Epic/1976) (Expansion Records/Rough Trade - Reissue)

Webster Lewis And The Post-Pop Space-Rock Be-Bop Gospeltabernacle Orchestra And Chorus - On The Town (Reissue) (Original: Epic/1976) (Expansion Records/Rough Trade - Reissue)

Expansion Records - www.expansionrecords.com

 

Webster Lewis - Touch My love (Original: Epic/1978)

(Expansion Records/Rough Trade - Reissue)

Webster Lewis - Touch My love (Original: Epic/1978)

Expansion Records - www.expansionrecords.com

 

Webster Lewis - 8 For The 80’s (Original: Epic/1979)

(Expansion Records/Rough Trade - Reissue)

Webster Lewis - 8 For The 80’s (Original: Epic/1979)

Expansion Records - www.expansionrecords.com

 

Webster Lewis - Let Me Be The One (Original: Epic/1981)

(Expansion Records/Rough Trade - Reissue)

Webster Lewis - Let Me Be The One (Original: Epic/1981)

Expansion Records - www.expansionrecords.com

 
 

Webster Lewis - Portrait / Expansion Records-Reissues

 

Webster Lewis veröffentlichte zwischen 1976 und 1981 insgesamt vier Alben auf Epic (Sony-BMG). Lewis verstarb 2002 mit nur 59 Jahren, hinterließ mit jenen vier eher unbekannten Alben allerdings ein Vermächtnis, dass seinesgleichen sucht. Hatte er im ersten Album noch den damals Riesengrossen Soul-Orchester-Markt (Bands wie das Salsoul Orchestra, das Love Unlimited Orchestra, MFSB, Montana Sextet, etc. waren damals der absolute Verkaufshit) im Auge (daher das Anhängsel „And The Post-Pop Space-Rock Be-Bop Gospeltabernacle Orchestra And Chorus“ hinter seinem Namen des 76er Albums), wurde jedoch schon im weiteren Verlauf des Albums klar, dass Lewis hier einen ganz großen Wurf tat, der seiner Zeit einiges voraus hatte.

 

Sein Gespür für die fließenden Grenzen zwischen Soul, Disco, Funk und immer wieder Jazzfunk- und Fusion hatte seine ganz eigene, sehr sensible Qualität. An den vier Alben lässt sich eine sehr schöne Entwicklung von Soul Orchester zu Disco zu Funk zu frühem Achtziger Street Sounds-Gefühl ablesen- und hören. Immer mit einem Augenzwinkern auf den Jazz gerichtet.

 

Ralph Tee von Expansion Records nahm sich für seine englische Reissue-Schmiede dieser vier Alben an und veredelte die Werke mit Infos aus eigener Feder. Jedes der Alben kann man sein Erscheinungsjahr abhören, und trotzdem ist da diese Progression, das Fortschreiten der Lewisschen Soul-Musik. Denn das ist stilistisch das, was den vier Reissues einen genretechnischen Rahmen gibt. Und ein Genre als gemeinsamen Nenner.

 

Bei jedem zweiten Song höre ich mich schnalzen und seufzen. Kann Musik schön sein. Was an jedem Album auffällt, sind die Verliebtheit Webster Lewis in handgespielte Jazzfusion, die immer wieder in langen, bewusst monoton angelegten instrumentalen wie dem fast 11 Minuten langen „Let’s Do It Again“ von Curtis Mayfield ein Sprachrohr bekommt.

 

Jede der vier exzellenten CDs kommt mit Bonus Tracks daher. Im Falle von “Touch My Love“ sogar mit insgesamt vier Extra-Songs. Die vier Alben sind nicht nur aus optischer Sicht ein Hochgenuss. Bonus-Tracks, Aufmachung, Infos... schön und gut. Aber es ist eben immer wieder diese Musik, die mich umhaut. Seit Wochen wechseln sich die CDs in den Playern hier permanent ab.

 

Wäre Webster Lewis dabei, er wäre stolz auf diese veredelten Wiederveröffentlichungen. Und auf seine Musik, die es so beseelt in sich hat. Ich bin mir aber sicher, dass er gerade zu hört und schmunzelnd mit den Füssen wippt. Denn in den Beinen juckt es einem bei fast allen der insgesamt 39 Stücke umfassenden Retrospektive eines lange irgendwie vergessenen Genies des gespielten und last but not least gefühlten Soul.

 

© Michael Arens

                            

 

Expansion Records - www.expansionrecords.com

 

 

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