MICHAEL ARENS' SOUL TRAIN

 

 

 

 

 

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CD-BESPRECHUNG / CD-REVIEW

 

 

 

 

Will Lee - Love, Gratitude And Other Distractions (Moosicus Records/Indigo)

 

 

 
 
 

 

 

Will Lee - Love, Gratitude And Other Distractions (Moosicus Records/Indigo)

 

Will Lee ist einer der meistbeschäftigten Musiker der USA. Die Liste der Musiklegenden, denen Will mit Bass, Schlagzeug, Stimme oder schlicht Rat und Tat zur Seite stand ist praktisch unendlich: James Brown, Cat Stevens, Barry Manilow, Mariah Carey, Frank Sinatra, Al Green, Natalie Cole, Luther Vandross, Horace Silver, Ringo Starr, Carly Simon, Diana Ross oder Billy Joel (der SOUL TRAIN berichtete unzählige Male über alle genannten) sind nur einige wenige der Größen, denen Lee sein Talent lieh.

 

"Love, Gratitude And Other Distractions" lautet der Titel seines neuen Solo-Albums, auf dem sich einige dieser Freunde die Klinke in die Hand geben, die aufmerksame SOUL TRAIN-Leser aus dem weiteren Dunstkreis von Smooth Jazz und Soul durchaus geläufig sein dürften: Fusion-Legende Bob James, Pianist Allen Toussaint, Gitarrist und Smooth Jazz-Ikone Chuck Loeb, Keyboarder Mitch Forman, die japanische Jazz-Superstimme Akiko Yano, Über-Schlagzeuger Steve Gadd, Gitarristen-Legende Steve Lukather oder der heute fast vergessene Supersouler Narada Michael Walden (der SOUL TRAIN berichtete auch hier über alle erwähnten) sind nur einige wenige der beeindruckende Gäste des zehn Titel langen Albums, dass sich stilistisch im Wendekreis von melodischem Jazz und leicht Soulbesprenkelten Seitenarmen zeitgenössischer Pop-Musik bewegt.

 

Abgesehen von neun sauber durchstrukturierten Eigenkompositionen offeriert das Set Charlie Chaplins "Smile", dass als Wegzehrung das Album abschließt und sicherstellt, dass Will Lee sich stilistisch nur schwer einordnen lässt. So machen sich neben genannten Jazz-, Soul- und Pop-Elementen auch Rock-Attitüde und eine gesunde Portion Selbstironie breit, die allesamt "Love, Gratitude And Other Distractions" auch im Albumtitel richtig gut tun.

 

Will Lee gelingt mit seinem Solo-Album ein großer Wurf, der eine recht breite Masse anspricht, jedoch auch darum bittet, etwas genauer hinzuhören. Und das kann ja bekanntlich gerade bei Black Music jeglicher Coleur nie schaden.

 

© Holger S. Jansen

 

 

Will Lee -

Love, Gratitude And Other Distractions

(Moosicus Records/Indigo)

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

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